Schreibwettbewerb 2021  "Tierisch gefreut"

Dieses Jahr haben wieder mehr als 200 Schülerinnen und Schüler der Primarschule Uster an unserem Schreibwettbewerb teilgenommen. Das Thema hiess "Tierisch gefreut", wobei die fünf abgebildeten Würfel in irgendeiner Form darin vorkommen mussten.

Aus den vielen spannenden, witzigen oder fantasievollen Kurzgeschichten wurde durch die dreiköpfige Jury pro Klassenstufe die beste ausgewählt und die Autorinnen und Autoren mit einer Urkunde und einem Set Geschichtenwürfel belohnt. Herzliche Gratulation an die Gewinnerinnen und Gewinner und vielen Dank an alle, die mitgemacht haben. Nächstes Jahr gibt es natürlich wieder einen Wettbewerb.

1. Klasse: Noemi Hürlimann, Wermatswil

Luna durfte heute das erste Mal reiten gehen. Sie freut sich sehr. Als sie auf dem Pferd hockte, fiel ihr die Brille runter. Sie steigt ab. Jetzt klingelt auch noch ihr Handy. Ihre Mutter hat angerufen: Ihre Grossmutter hat Corona. Sie tut das Pferd zurück in den Stall. Als sie zu Hause war, klingelt schon wieder ihr Handy. Ihre Kollegin hat angerufen, ob sie zelten kommt. Sie sagt: Ja. Beim Zelten läuft sie in den Kaktus rein. Als sie im Zelt zurück sind, hören sie Musik.

2. Klasse: Vincent Gubler, Nänikon

In einer Burg lebte einmal eine Katze, die hatte ein Klavier. Die Katze hatte eine Brille, dass sie die Noten besser lesen konnte. An einem sonnigen Tag wollte die Katze wieder einmal in ihr Labor. Im Labor war ein Ball, den konnte man an etwas hinkleben und ist man im Inneren. Die Katze wollte einmal in das Innere von einem Kaktus. Im Kaktus hatte es ein Zirkuszelt und darin machten Bakterien ein Fest. Die Katze fand einen Freund. Die Katze ging nach Hause. Als sie zu Hause ankam, hat sie gedacht, sie könnte jeden Tag in den Kaktus gehen.

3. Emilia Wacker, Oberuster

Opa Affe trug mal wieder seine Brille aus Kaktuspflanzenfasern und seine Mütze aus Algen. Er spazierte fröhlich in Wetzikon und erkundete den Ort. Da hörte er plötzlich eine schöne Melodie. Er kuckte um die Ecke und sah ein schönes Zirkuszelt. Er rannte zum Zirkuszelt, weil er sich so tierisch gefreut hatte. Er kaufte sich sofort ein Ticket und rannt in das Zirkuszelt. Er setzte sich auf die zweitvorderste Reihe und wartete gespannt. Da wurde die Musik lauter und der Vorhang öffnete sich. Sechs Pferde strömten in die Manege und rannten im Kreis. Der Dompteur knallte mit der Peitsche und alle Pferde machten ein Männchen. Genau in diesem Moment schlief Opa Affe vor lauter Glück ein.

4. Klasse: Bianca Pecchia, Krämeracker

Es war einmal ein Zirkuspferd, das sehr traurig war. Denn vor zwei Monaten war es an einem Virus erkrankt, das machte, dass es nicht mehr gut sehen konnte. Vor kurzem war es in einen Kaktus gerannt. Da dachte ein kreatives Zirkusmädchen, vielleicht hilft da eine Brille. Und seit diesem Vorfall kann es sein, dass du im Zirkus ein Pferd mit Brille zur Musik galoppieren siehst.

5. Klasse: Noah Brügger, Hasenbühl

Es war einmal ein zeitreisender Brillenträger namens Tom, der in einem Zelt wohnte. Tom konnte mit seiner Zeitreiseuhr in die Zukunft oder in die Vergangenheit reisen. Eigentlich war es eine ganz normale Uhr auf der man Musik abspielen und die Uhrzeit sehen konnte. Doch Tom war ein Hobbybastler und modifizierte die Uhr, so dass sie Teleportierkräfte bekam und sich in andere Zeiten teleportieren konnte. Es war 2010 und Tom dachte sich: «Warum soll ich noch auf 2020 warten, wenn ich zeitreisen kann?» und reiste in das Jahr 2020. Doch sobald Tom ankam, fand er es einfach schrecklich! Jeder lief mit einer Maske rum! Das macht ihn spitzig. Er googelte was es mit den Masken auf sich hat. Tom erschrak, denn er war mitten in der Coronapandemie gelandet! Das gefiel ihm gar nicht. Er drückte auf seine Uhr und zack war er verschwunden. Er war wieder in 2010. Er freute sich tierisch!

6. Klasse: Fadri Lüchinger, Krämeracker

Wer oder was bin ich? Die Frage schoss mir immer wieder durch den Kopf. Wo bin ich, fragte ich mich. Ich sah mich um und sah eine Brille und einen Kaktus. Plötzlich hörte ich Musik, Zirkusmusik. War ich in einem Zirkus? Auf einmal spürte ich einen Sog und war plötzlich ganz woanders und es war dunkel, sehr dunkel. Ich habe mein Zeitgefühl verloren. Ohne Vorwarnung hörte ich eine Stimme: «Herr Zirkusdirektor sie haben einen sehr schlimmen Virus.» Da wurde es mir klar. Ich bin ein Virus. Über die Erkenntnis freute ich mich tierisch, doch da Viren fast kein Gedächtnis haben, vergass ich wieder alles.